Web-Pass - Online Hormone und Bindegewebe – Zusammenhänge verstehen
Beckenboden- und Blasenschwäche, instabile Gelenke und Bänder («ich knicke leicht um»), Migräne, prämenstruelles Syndrom, Depressionen, schnelles Ermüden, Schlafstörungen, Gewichtszunahme und vieles mehr können mit einem hormonellen Ungleichgewicht in Zusammenhang stehen.
Frauen erleben durch den Zyklus und während der Schwangerschaft natürliche Hormonschwankungen und spüren oftmals deutlich, welche Veränderungen unterschiedliche Hormonkonzentrationen im Körper auslösen können. Spätestens in der Lebensphase, in der die Hormonproduktion nach und nach abnimmt, den sogenannten Wechseljahren, betrifft dieses Thema auch Männer.
Auch in der Faszienforschung gibt es erste Untersuchungen dazu, wie sich schwankende Hormonkonzentrationen im Blut auf das Bindegewebe auswirken.
Östrogen beeinflusst beispielsweise die Wasserspeicherung im Bindegewebe. Bei einer geringeren Östrogenproduktion kann das Bindegewebe an Flexibilität verlieren und die Schleimhäute können trockener werden. Ein hoher Östrogenspiegel im Verhältnis zum Progesteron kann wiederum das Bindegewebe beeinflussen und sich damit auch auf die stabile Statik des Körpers und unsere Bewegungsabläufe auswirken.

