Trauma erkennen, bearbeiten und auflösen
Die Zeiten sind herausfordernd. Viele Menschen sind Ängsten und Unsicherheiten ausgesetzt. Immer mehr Therapeut:innen werden mit schwierigen und herausfordernden Situationen konfrontiert.
Jede schwierige Lebenssituation kann einen Menschen an seine Grenze bringen. Psychosomatische Störungen , Ängste, Blockaden etc. können die Konsequenz eines Stresslevels sein, dessen sich die Klient:innen nicht bewusst sind. Es ist hilfreich, wenn du solche Mechanismen verstehst und diese den Klient:innen auch erklären kannst.
Noch nie waren traumatologische Grundlagen so gefragt wie in diesen Zeiten.
Oft begegnen uns in der Praxis traumatisierte Menschen die eine spezielle Behandlung benötigen. Im Umgang erfordert dies unsererseits Behutsamkeit und das Wissen um konstruktive und sinnvolle Möglichkeiten, welche eine Unterstützung bieten- und nicht noch mehr traumatisieren.
Für eine professionelle, wertschätzende und den Bedürfnissen des Klienten angepasste Begleitung ist es wichtig, über spezifische Grundlagen der Traumatherapie zu verfügen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Klient retraumatisiert wird.
Dieser zweiteilige Seminarzyklus soll das Verständnis für traumatisierte Menschen deutlich machen.
Zuerst müssen wir erkennen, dass ein Mensch traumatisiert ist.
