Polyvagal-Theorie – die Arbeit mit dem Wundernerv
Mehr Gelassenheit, innere Stärke und Resilienz zu haben, wer wünscht sich das nicht?
Insbesondere in diesen Zeiten.
Wechsle die Spur:
Weg von Anspannung hin zur Entspannung.
Für viele Menschen ist diese Zeit in der wir leben besonders herausfordernd. Stress, Ängste, Depressionen und psychosomatische Symptome sind nur einige der Folgen. Sie suchen Unterstützung. Die Polyvagal-Theorie ist besonders jetzt ein wichtiges und effektives Tool, um Klient:innen zu ihrer Selbstwirksamkeit zu verhelfen.
In dieser Weiterbildung erfährst du, weshalb ein gut funktionierender Vagusnerv notwendig ist, um Resilienz zu trainieren und aus alten Mustern aussteigen zu können. Werden das Nervensystem und der Vagusnerv in die Prozesse nicht einbezogen, (über)reagiert der Körper auf scheinbar harmlose Situationen.
Überall werden Übungen angeboten, um den Vagus zu stimulieren. Sicherlich, es sind gute Übungen. Nur: Wenn du diese nicht in einen Zusammenhang stellen kannst und nicht weisst, weshalb du nicht mehr in deiner Mitte bist, sind auch diese Übungen vorerst nur Symptombekämpfung. Das Problem ist, dass du so deine Klient:innen kaum dazu gewinnen kannst, solche Übungen durchzuführen, weil sie den Sinn nicht verstehen.
Wir arbeiten umfassender und tiefer, damit du mehr kannst, als nur Symptome zu behandeln. Basierend auf den Grundlagen der Polyvagal-Theorie werden dir neben den polyvagalen Grundlagen verschiedene therapeutische Ansätze vorgestellt.
Wissen aus verschiedenen körpertherapeutischen, traumatologischen und psychologischen Aus- und Weiterbildungen fliesst zusammen. Natürlich darf die Eigenerfahrung nicht fehlen – wir werden viel üben. Du wirst erfahren, wie es sich anfühlt, wenn der Vagusnerv optimal arbeitet.
Was ist Polyvagal-Theorie?
Durch neue Denkweisen, Überzeugungen und Verhaltensmuster beziehungsweise durch das Verändern deiner inneren Haltung und deines Lebensstils kannst du Einfluss auf den Vagus nehmen. Die Polyvagal-Theorie liefert mögliche Erklärungen für das «Warum» von Verhaltensweisen.
Sie beschreibt zum einen die neurobiologische Verbindung zwischen Körper und Gehirn und zum anderen die neurobiologische Verbindung zwischen dem Körper und
psychischen Prozessen.
Ebenfalls lernst du Methoden aus anderen, neurowissenschaftlich ausgerichteten Coachingansätzen kennen.
Was sie gemeinsam haben: change of lane. Damit erhältst du neue Perspektiven und Möglichkeiten für dich und die Arbeit mit deinen Klient:innen.
Das ermöglicht die Polyvagal Theorie
All unsere Reaktionen unseres autonomen Nervensystems sind von den Erfahrungen unseres Lebens geprägt. Evolutionär gesehen sind sie ein Schutzmechanismus in Gefahrensituationen. Unser Nervensystem reagiert in bestimmten Situationen ohne unser bewusstes Dazutun mit Kampf, Flucht oder Immobilität.
Hier setzt nun die Polyvagal-Theorie an: wenn wir verstehen, dass unser Nervensystem in solchen Situationen versucht, uns in Sicherheit zu bringen, können wir Verständnis und Mitgefühl, vielleicht sogar Bewunderung für unsere eigenen Reaktionen lernen. Es geht nicht darum, dass der Mensch sich immer im «Ruhe-Modus» befindet. Vielmehr geht es darum, dass sein (Nervens)System flexibel wird und zwischen Aktion und Ruhe hin- und herpendelt.
Bei traumatisierten Menschen ist die natürliche, immer der Situation angepasste, Hin- und Herbewegung auf der Polyvagalen Leiter, oft gestört. Und nicht nur bei traumatisierten Menschen...
Es gibt viele Methoden, welche in der Polyvagal-Theorie verwendet werden. Alle haben dasselbe Ziel: das Gefühl von Sicherheit zu erreichen, denn dann geht es uns gut.
