Kurse

Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zum lumbothorakalen Übergang und der Lenden-Beckenregion

Dauer
3 Tage
Zeiten

08.30 - 17.30 Uhr Tag 1
09.00 - 18.00 Uhr Tag 2
08.30 - 15.30 Uhr Tag 3

Standort
Baden, Campus3
Kurs-Nr.
25426
Preis
CHF 915
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Oder: Warum manche Wirbelsäulenpatient*innen trotz intensiver Therapie einfach nicht besser werden

Funktionelle Organstörungen stehen häufig in engem Zusammenhang mit Beschwerden an der Wirbelsäule. Durch die wechselseitige Beeinflussung der Systeme kann sowohl eine Organfunktionsstörung eine persistierende Fehlstellung der Wirbelsäule verursachen – als auch eine Fehlstellung der Wirbelsäule die Funktion eines Organs beeinträchtigen.

Gerade im Bereich der unteren BWS und der Lenden-Beckenregion begegnen uns in der Praxis oft Befunde wie Reizdarm, beschleunigte Darmpassage, funktionelle Nieren- oder Blasenprobleme, Inkontinenz oder Menstruationsschmerzen. Viele dieser Beschwerden werden schulmedizinisch isoliert betrachtet, was den therapeutischen Erfolg begrenzen kann.

Dieser Kurs zeigt dir auf, wie funktionelle Zusammenhänge entstehen, welche Läsionsketten typisch sind und wie du diese diagnostisch wie auch therapeutisch effektiv beeinflussen kannst.

Die Teilnehmenden

  • wissen, wie anatomische und funktionelle Bezüge ausgewählter Organe zur BWS, LWS und zum Becken aufgebaut sind.
  • verstehen, wie funktionelle Organstörungen entstehen und welchen Einfluss sie auf Wirbelsäulenpatient*innen haben.
  • können diagnostische Verfahren wie Local & General Listening, Thermodiagnostik und spezifische Organtests sicher anwenden.
  • lernen, wirksame osteopathische und manualtherapeutische Techniken gezielt einzusetzen.
  • können strukturierte und individuelle Therapiekonzepte entwickeln und in der Praxis anwenden.
  • Der Kurs ersetzt keine vollständige osteopathische Ausbildung – versetzt die Teilnehmenden jedoch in die Lage, relevante Läsionsketten zu erkennen, effektiv zu behandeln und ihre Therapie bei Wirbelsäulenpatient*innen deutlich zu erweitern

Behandelt werden schwerpunktmässig Organe mit Bezug zur BWS, LWS und zum Becken:
Duodenum, Dünndarm, Colon, Nieren, Ureter, Blase, Uterus, Rektum

Themenschwerpunkte:

  • Anatomie der Organe und direkte/indirekte Bezüge zur Wirbelsäule
  • Physiologie und Pathophysiologie
  • funktionelle Störungen und ihre Entstehung
  • Abgrenzung zu psychosomatischen und anderen Krankheitsbildern
  • beispielhafte Anamnese & Diagnostik: Local & General Listening, Thermodiagnostik, Bindegewebszonen, Organtests
  • begleitende und unterstützende Behandlungstechniken
  • praktische Übungen zu direkten und indirekten Techniken aus Viszeral- und Faszientherapie
  • Erarbeitung effektiver Therapiepläne
  • Verhaltensempfehlungen für Patient*innen
  • intensives Üben der Manual- und Organtechniken

  • Theorieinput
  • demonstrationsbasiertes Lernen
  • Partnerarbeit
  • intensiver Praxisanteil
  • Fallbeispiele.

 

14 Teilnehmer mit einer Lehrperson

Du hast ein Diplom in Physiotherapie, Ergotherapie oder medizinischer Massage; alternativ entsprechende berufliche Qualifikation (Heilpraktikerinnen, Ärztinnen).

Im Kurspreis ist das Buch Funktionelle Organstörungen und Ihr Bezug zur Wirbelsäule – Das InDiTh® Konzept und ein zusätzliches Skript im wert von CHF 75.00 inkludiert.

Kursbeginn am

26.10.-28.10.2026

Kurs
Funktionelle Organstörungen und ihr Bezug zum lumbothorakalen Übergang und der Lenden-Beckenregion
Dauer
3 Tage
Standort
Baden, Campus3
Kurs-Nr.
25426
Preis
CHF 915